Niederlage in Rengsdorf

SV Rengsdorf – FC Urbar 3:0

Wie man ein Fußballspiel innerhalb von zwei Minuten hergeben kann, zeigte die Urbarer Frauenmannschaft vergangenen Mittwoch auswärts beim SV Rengsdorf. Die Gastgeberinnen starteten überlegener in die Partie, erhöhten nach und nach den Druck auf die Urbarer Defensive. Durch präzises Zuspiel auf ihre schnellen Außenspielerinnen erarbeitete sich Rengsdorf Torchancen, die jedoch bis zur Pause allesamt nicht verwertet werden konnten. Ungenauigkeiten im Passspiel erschwerten auf Urbarer Seite einen ruhigen Spielaufbau von hinten. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit steigerte man sich und konnte zunehmend mehr Spielanteile erkämpfen. Zu nennenswerten Höhepunkten kam es bis zur Pause aber nicht, sodass es auf beiden Seiten torlos in die Kabinen ging.

In der zweiten Hälfte gestaltete sich die Partie zunächst ausgeglichener. Nun gelang es auch den Urbarer Mädels, sich das ein oder andere Mal in den Strafraum der gegnerischen Mannschaft zu kombinieren. Letztlich scheiterten man jedoch an der gut parierenden Rengsdorfer Torhüterin. Auf der anderen Seite hielt auch die Urbarer Torfrau Sarah Gielsdorf ihre Mannschaft mehrmals im Spiel. Doch in Folge eines schnell ausgeführten Einwurfes blieb auch sie machtlos und konnte bei dem 1:0-Gegentreffer nur hinter sich greifen (62‘). Statt die passende Antwort zu geben, gab Urbar die Partie innerhalb von nur zwei Minuten widerstandslos her und kassierte kurz nach Wiederanpfiff den nächsten Treffer zum 2:0-Rückstand (64‘). Nun versuchte man, sich wieder zu fangen, blieb aber bis zum Schlusspfiff chancenlos und fing sich sogar noch den dritten Gegentreffer zum 3:0-Endstand (85‘). Demnach fuhr man verdient mit null Punkten wieder nach Hause.

Gegen den SV Rengsdorf standen im Kader: Sarah Gielsdorf, Katharina Weber, Svenja Henke, Klara Pistono, Julia Haushahn, Marie Nissen, Mara Koch, Jannika Pung, Janina Hürter, Kristina Geib, Victoria Kollmar, Saskia Schieß, Maike Nissen, Sarah Walder, Kyra Hoffmann und Denise Albat.

Um in der Tabelle nicht weiter nach unten gereicht zu werden, muss im nächsten Spiel unbedingt eine Leistungssteigerung her. Die Chance dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag. Um 17 Uhr ist der bisher punktlose, aber nicht zu unterschätzende SV Rheinbreitbach zu Gast im Urbarer Aulenbergstadion. Für die Mädels ist dies das erste Spiel auf dem neuen Kunstrasen, weshalb sie sich sehr über Unterstützung an der Seitenlinie freuen würden! Das Ziel: Die nächsten drei Punkte einfahren!

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