Zwote tut sich schwer in Simmern

Auch der FC Urbar II hatte am vergangenen Wochenende sein letztes Spiel des Jahres 2014. Allerdings nicht wie gewohnt an einem Sonntagmorgen, sondern bereits am Samstagmittag in Simmern. Der Westerwald machte an diesem Tag seinem Ruf alle Ehre: es war kalt, nass und nebelig in Simmern. Die kurze Vorgeschichte zur Partie ist, dass die Reserve sich in den letzten Jahren gegen die Westerwälder immer schwer tat, insbesondere auswärts. Das liegt nicht nur daran, dass der Sportclub gegen Urbar immer hoch motiviert ist, sondern auch am Platz. Wenn man Kunstrasen gewohnt ist, ist der Hartplatz schwer zu bespielen, insbesondere wenn die Sicht eingeschränkt ist. Doch solche Ausreden möchte man nicht zählen lassen. Fakt ist, dass beide Mannschaften sich sehr schwer taten in ihrem Offensivspiel. Auch wurde im Mittelfeld schnell attackiert. Kombinationen kamen kaum zu Stande und Bälle wurden meist schnell nach vorne geschlagen, nicht zuletzt auch häufig ohne Empfänger. Kurz um: Ein unattraktives Spiel. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel beider Teams kaum, aber es fanden mehr Bemühungen in der Offensive statt. Passenderweise war es ein Freistoßtor, das dem FC Germania die Führung einbrachte, Christoph Stein versenkte den Ball gefühlvoll im langen Eck. Zum Leidwesen der Mannschaft konnte man diese Führung nicht lange halten. Eine knappe Viertelstunde später nutzte der SC Simmern einen schnellen Konter aus. Zwar konnte Joe Ewald, der wieder zwischen den Pfosten stand, den Ball zuerst parieren, gegen den Nachschuss aber war er machtlos. Im letzten Abschnitt der zweiten Halbzeit wollten beide Mannschaften nochmal alles rausholen, doch Chancen waren nach wie vor selten, und wenn es welche gab wurden diese nicht genutzt. So endete also das letzte Spiel des Jahres mit einem Unentschieden. Nach einer äußerst durchwachsenen Hinrunde will der FC Urbar II im neuen Jahr eine Wiedergutmachung erreichen und aus dem Tabellenkeller hinaus kommen. Wie Ernst dieses Vorhaben den Kickern der Reserve ist, zeigt die Tatsache, dass in der Winterpause durchtrainiert wird, um sich konditionell als auch spielerisch zu verbessern.

Des Weiteren wünschen die Erste und die Zwote vom FC Urbar allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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